CDU-Politiker beim Kreissportverband Plön

(03.05.2015) Die sportpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Barbara Ostmeier, und der Plöner CDU-Kreistagsfraktion, Hans-Jürgen Gärtner, tauschten sich mit dem Kreissportverband Plön über zwei Stunden über sportpolitische Themen auf Landes- und Kreisebene aus.

Gärtner stellte fest, dass Sportexperten im Lande davon ausgehen, dass landesweit "in den nächsten zehn Jahren zwischen 80 und 100 Sportvereine ihren Betrieb einstellen müssen, da es allein an Ehrenamtlern fehlt, die den Vereins-, Trainings- und Wettkampfbetrieb aufrecht erhalten". Es sei gut, wenn die CDU-Landtagsfraktion eigene, konkrete Alternativen zur Sportpolitik der Landesregierung in den Landtag einbringe. In der fachlichen Öffentlichkeit werde dies mit großer Zufriedenheit zur Kenntnis genommen.


Auf Initiative der CDU hatte der Plöner Kreistag kürzlich beschlossen, Zuwendungen des Kreises Plön für die Errichtung von Sport-, Kinder- und Jugendeinrichtungen künftig nicht mehr von der Höhe der Hebesätze der Gemeinden abhängig zu machen. Die Zuschüsse der Gemeinden für eine Maßnahme ihres Vereins müssen mindestens in der Höhe der Kreisförderung liegen.

Von der Landesregierung komme jedoch zu wenig: "Zwei Millionen Euro Fördermittel mit einer Deckelung bei 250 Tausend Euro sind völlig unzureichend. Bei einem Mindestbedarf von über 55 Millionen Euro wird der Sanierungsstau ganz bestimmt nicht abgetragen werden können", stellte Ostmeier fest und verwies auf die im letzten Jahr beschlossene "Sanierungsoffensive Sportstätten" der CDU-Landtagsfraktion mit einem Gesamtvolumen von achtzig Millionen Euro in zehn Jahren.


v.l.n.r.: Beate Berger (Geschäftsführerin des KSV Plön), Frank Köpke (Stellv. Vors.), Barbara Ostmeier, MdL, Sven Thode (KSV-Vorsitzender), Ronald Senser (Jugendsport), Doreen Laatz (Breitensport) und Hans-Jürgen Gärtner (CDU-Kreistagsfraktion Plön)
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